290 pixel image width
Diözesanrat Direkt

Herbst 2020

 Wird diese Nachricht nicht richtig dargestellt, klicken Sie bitte hier.

Klares Startsignal.

Mit einem fast neunstündigen Sitzungsmarathon hat sich die neue Vollversammlung des Diözesanrats für die Amtszeit 2020-2023 am 12. September 2020 konstituiert. Neben den Gremienwahlen und der Antragsberatung stand vor allem das persönliche Kennenlernen im Mittelpunkt. Erfahrene Mitglieder und neue Gesichter kamen ins Gespräch und tauschten sich über ihre Vorstellungen und Ideen für die Arbeit des Diözesanrats aus. In diesem Aufbruchsgeist treffen sich im Herbst die neuen Sachausschüsse und Arbeitsgruppen und nehmen ihre Arbeit auf. Auf gute Zusammenarbeit!
600 pixels wide image
190 pixel image width

"Wir haben die Chance etwas zu verändern."

Dr. Karlies Abmeier ist die neue Vorsitzende des Diözesanrats der Katholiken im Erzbistum Berlin. Die 67jährige Historikerin erklärte in ihrer Vorstellungsrede: "Es geht mir um eine lebendige Kirche, die in die Gesellschaft ausstrahlt.“ Sie betonte die gemeinsame Verantwortung aller in der Kirche: „Das dürfen wir nicht nur Geistlichen überlassen, sondern wir müssen Kirche gemeinsam gestalten.“ Als Herausforderungen benannte Abmeier u.a. den Einsatz für Menschen auf der Flucht und die Konsequenzen aus der Corona-Pandemie für das kirchliche Leben.
> Informationen zur Wahl von Karlies Abmeier

190 pixel image width

"Menschenverachtung hat bei uns keinen Platz!"

Die neue Vollversammlung sprach sich in einem Beschluss klar gegen rechtsextremes und rechtspopulistisches Denken und Tun aus: „Menschenverachtung und alle Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit haben bei uns keinen Platz.“ Gruppen und Parteien, die Misstrauen stärken und Minderheiten abwerten, wolle man entgegentreten. Ein weiterer Beschluss  formuliert die dahinterliegende Grundüberzeugung: „Nächstenliebe und die Anerkennung jedes Menschen als Geschöpf nach Gottes Ebenbild sind Grundlage unseres Handelns.“
> Zum Bericht über die Vollversammlung
190 pixel image width

Wahlergebnisse.

Hier ist er, der neue Vorstand des Diözesanrats: Ulrich Höckner (Pfarrei St. Otto, Greifswald), Wilfred Dominic Josue (Katholische Studierendengemeinde Berlin), Dr. Christoph Lehmann (hinzugewähltes Mitglied), Antje Markfort (Pfarrei St. Franziskus, Reinickendorf), Marie-Hélène Müßig (Pastoraler Raum Wilmersdorf-Friedenau), Christoph Singelnstein (hinzugewähltes Mitglied), Dr. Reinhold Thiede (Pfarrei St. Elisabeth, Tiergarten-Wedding) und Kristin Wedekind (hinzugewähltes Mitglied).
> Zu den Ergebnissen der Gremienwahlen
290 pixel image width

Abschied.

Mit Blumen und Applaus wurde Bernd Streich nach vierjähriger Amtszeit als Vorsitzender des Diözesanrats verabschiedet.
Andreas Kaczynski dankte ihm für sein Engagement für den Diözesanrat, die Verwirklichung gelebeter Synodalität und die Ökumene.
290 pixel image width

Ausschreibung.

Der Drei-Königs-Preis 2021 des Diözesanrats ist ausgeschrieben. Mit dem Integrationspreis würdigen wir Initiativen, die das Zusammenleben von Menschen verschiedener Kulturen, Sprachen und Religionen fördern. Die Bewerbungsfrist endet am 1. November 2020.
> Jetzt vorschlagen oder selbst bewerben!
190 pixel image width

Schlecht bezahlt, nicht abgesichert.

Im Rahmen der Interkulturelle Woche thematisierte der Diözesanrat in einem Podiumsgespräch die Lebenssituation von Beschäftigten in der 24-Stunden-Pflege. Die schwierigen Arbeitsbedigungen und die schlechte Bezahltung deuten auf ein systemisches Problem hin, welchem sich Politik und Gesellschaft drigend annehmen müssen.
> Zum Veranstaltungsbericht mit vielen Zitaten
> Zum RBB-Bericht ab Minute 2:10
190 pixel image width

Für Frauenweihe und Mitbestimmung.

Mit einem neuen, schlagkräftigen Positionspapier will der KDFB Berlin die Reformen in unserem Erzbistum vorantreiben. „Die Kirche braucht Gleichberechtigung und Teilhabe all ihrer Mitglieder. Frauen sind Männern in jeder Hinsicht gleichzustellen“, stellt die Verbandsvorsitzende Prof. Barbara John fest. Der KDFB Berlin fordert den Zugang von Frauen zu allen Weiheämtern; die Diakoninnenweihe allein reiche nicht. Auch Laien, Männer wie Frauen, müssten in allen kirchlichen Belangen mitbestimmen können. Dazu sei ein Gremium aus Laien, Klerikern und Ordensleuten einzurichten, das gemeinsam mit dem Erzbischof das Erzbistum leite. „Reformen hin zu einer synodalen und geschlechtergerechten Kirche sind längst überfällig“, so John.
> Zur KDFB-Positionspapier "Stimme für Frauen"
190 pixel image width

Menschenrechte sind keine Verhandlungssache.

Mit einer weltweiten Lesung der UN-Charta der Menschenrechte wurde am 9. September 2020 auf die Lage der Meinungs- und Versammlungsfreiheit in Hongkong aufmerksam gemacht. Gemeinsam mit dem BDKJ  und dem Ludwig-Wolker-Verein organisierte der Diözesanrat nicht nur eine Lesung in mehr als zehn Sprachen, sondern auch ein digitales Treffen mit Katholikinnen und Katholiken aus Hongkong, welche von den dramatischen politischen Entwicklungen berichteten. Überraschungsgast war der ehemalige Erzbischof von Hongkong, Joseph Kardinal Zen Ze-kiun SDB. Er mahnte insbesondere den Zugang zu freier, unabhängiger Bildung für junge Menschen an und bat um das Gebet für die Freiheit der Menschen in Hongkong.
> Zum Aufruf der weltweiten Lesung
> Zu den Begrüßungsworten unseres Geschäftsführers
290 pixel image width

Wenn die Elefanten kämpfen.

Jeweils vom 1. September (Weltgebetstag für die Schöpfung) bis 4. Oktober (Fest des Heiligen Franz von Assisi) greift die "Zeit der Schöpfung" die Anliegen der Umwelt- und Sozialenzyklika "Laudato si'" mit weltweitem Gebet und Aktionen zum Schutz unseres gemeinsamen Hauses auf. Das diesjährige Thema "Jubiläum für die Erde" lädt dazu ein, die wechselseitige Beziehung zwischen der Ruhe für die Erde und einem ökologischen und sozialpolitischen Lebensstil zu betrachten. Mit einem kurzen Impulstext rund um das kenianische Sprichwort „Wenn Elefanten kämpfen, leidet das Gras“ lädt uns Pater James Martin SJ zum Denken, Beten und Handeln ein.
> Zum Impulstext

Tag der Deutschen Einheit

290 pixel image width

Nur miteinander!

Unter dem Motto „danken, feiern und beten“ begehen Christinnen und Christen aus verschiedenen Konfessionen und Nationen den 3. Oktober 2020 um 11:00 Uhr in der Kapelle der Versöhnung. Aus Dankbarkeit für die deutsche Einheit vor 30 Jahren wollen sie sich dem Miteinander in Europa von heute zuwenden.
> Link
290 pixel image width

#WirSindDa

Das Bündnis für ein weltoffenes und tolerantes Berlin ruft auf, am Samstag, dem 3. Oktober 2020, gemeinsam auf die Straße zu gehen und sich für ein menschliches, weltoffenes und solidarisches Berlin einzusetzen. Anlass ist die Ankündigung der aggressiven Kleinstpartei „III. Weg“ aus dem Neonazispektrum, am Nachmittag in Berlin unter rassistischen und völkischen  Slogans zu demonstrieren. Ab 11:00 Uhr am Bahnhofsvorplatz Berlin-Lichtenberg ist auch der Diözesanrat vertreten.
> Link
Diözesanrat der Katholiken im Erzbistum Berlin
Niederwallstraße 8-9
10117 Berlin
Deutschland

030 32684 206
dioezesanrat@erzbistumberlin.de

 

 

Wenn Sie diese E-Mail (an: marcel.hoyer@erzbistumberlin.de) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier kostenlos abbestellen.